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Frühe Verwendung einer Schreibmaschine in Deutschland

Was ist an dieser Karte so besonders ?
Karte gedruckt 06/1893 und verwendet am 26.10.1893.
Nichts aufregendes. Auch der Inhalt der Rückseite ist
nichts besonderes. Der Saatguthändler Hugo Wegener aus Stettin teilt einem
Käufer mit, das er am Preis nichts mehr ändern kann.

Doch halt.
Wieso ist die Karte mit Schreibmaschine geschrieben. Die gab es doch
1893 in Deutschland noch gar nicht. Oder doch. Die ersten Schreibmaschinen
kamen zu dieser Zeit aus den Vereinigten Staaten und waren sehr teuer.
Erst nach und nach verbreitete sie sich in ganz Deutschland.

Dieses Stück zeigt die aktuell früheste bekannte Verwendung einer
Schreibmaschine auf Postkarte im Deutschen Reich.

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Klaucke Nr. 60 Halberstadt * 1 a

Hier ein neuer Fund. Den Stempel „Halberstadt * 1 a  gibt es in zwei  Varianten. Der Kontrollbuchstabe a befindet sich bei frühen Abschlägen unter dem T.  Später ändert sich die Position zu der hier abgebildeten. Warum die Änderung am Stempel vorgenommen wurde ist nicht bekannt.
Nachfolger dieses Stempels war ein EG-Normstempel, der im Herbst  1888
durch einen Gitter-Versuchsstempel ersetzt wurde. Diesen kann ich hier ebenfalls zeigen.

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Klaucke Stempel Mi. 109 Münster i. Westfalen

Zufallsfunde gibt es immer wieder. Klaucke-Stempel sind aus Posten meist feinsäuberlich
aussortiert. Allerdings gibt es auch Stempel in Kastenform, die nicht so leicht zu
erkennen sind. Hier ein neuer Fund aus der Ramschkiste.
Münster i. Westfalen (Typisch das Klaucke W und die Monatsangabe in Buchstaben)

muenster klaucke

Klaucke Stempel Solingen b Mi. 136 mit bisher unbekannter Uhrzeitangabe

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Der Klaucke Nr 136 Solingen „* b“ ist nicht selten und häufig zu finden.
Allerdings habe ich bisher keinen gesehen, der die Uhrzeitangabe
„9 1/2-12 N“ trägt. Diese Uhrzeiteinsätze gehören nach meinem
vermutlich zum Stempel 134 Solingen „* a“.
In meinem Michel Klaucke-Katalog 4. Auflage ist beim 134 zu lesen
„Es wurden die Tz-Angabe „7 1/2-9 1/2N“ verwendet“.
Davor oder danach anschließende Zeiten wurden bisher nicht registriert.

Kronenseeigel aus der Kreide von Rügen

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Diesmal keine Briefmarke, aber trotzdem sehr schön und ausgesprochen selten.

Diesen Kronenseeigel fand ich am 07.03.2015 in der Nähe von Saßnitz auf der Insel Rügen.
Er kam mit  den Wurzeln eines umgestürzten Baumes nahezu unversehrt an die Oberfläche. Bruchstücke sind den meisten bekannt, einen kompletten Kronenseeigel findet man
einmal im Leben.
Alter –  Irgendwo zwischen 25 und 75 Millionen Jahre.

 

 

 

 

 

Der Versuchsstempel von BERLIN, C.1

Der Stempel BERLIN,C.1 ist der erste bekannte Kreisgitterstempel überhaupt. Er wurde ab Dezember 1887 bis Juli 1888 als Versuchsstempel der neuen Stempelform in Berlin verwendet. In dieser Zeit kommt kein weiterer Kreisgitterstempel vor. Im August 1888 schließt die Reichspost Lieferverträge mit den Graveuren Gleichmann und Gebr. Martin über die Lieferung weiterer Stempel für die anschließende Versuchsphase, welche bis 1890 andauert. Danach wird der Kreisgitterstempel als Normstempel im gesamten Reich eingeführt.

BerlinC1

Briefmarke China Jahr des Affen 1980 aus Kiloware Mi 1594

Was mich geritten hat wieder mal Kiloware zu bestellen, weiss ich selbst nicht so genau.
Dass es keine schlechte Idee war, zeigt sich unten.

Ein „Rotes Äffchen“ aus dem Jahr 1980 hatte sich in den Karton verirrt und war  sehr einsam.
Ich habe es  gerettet.
Es schaut leider noch etwas verstört.

Nun darf es im Briefmarkenzoo bestaunt werden.

(Bitte nicht füttern)

china1

Als Ergänzung noch das Ergebnis der Prüfung durch Herrn Havemann.

bp

10 Pf. Marke Halbierung mit Klaucke Stempel Braunschweig

1884 ist in Braunschweig jemand auf die Idee gekommen die 5 Pf. Ortsporto mit einer halbierten 10 Pf. Marke zu begleichen. Stempel „Aus dem Briefkasten“, Klauckestempel „Braunschweig 1 e“ und rückseitig Ankunftstempel „Braunschweig 1 c“ zieren diesen Brief.  Die Post war allerdings anderer meinung und erhob 10 Pf. Nachgebühr.
Auch wenn es eine Spielerei ist. Mir gefällt der Brief.
Halbierung01

Zähnungsfehler bei Nr. 47

Beim unten gezeigten Paar stimmte scheinbar etwas beim Vorschub der Zähnungsmaschine nicht und der Zähnungskamm ist ein zweites Mal, diesmal gering versetzt eingeschlagen. Anders kann ich mir die unrunden Zahnlöcher und die schmalen Zähne nicht erklären. So eine Krone Adler Marke habe ich vorher noch nicht gesehen. Interessanterweise sind alle drei Vorschübe betroffen, während Ober- und Unterseite keine Auffälligkeiten zeigen.

verz_vsverz_rs

Das ungleiche Paar

Diese beiden Briefe sind jeder für sich nichts besonderes.
Als Paar hingegen zeigen sie etwas, was in der heutigen Zeit kaum noch zu finden ist -Beständigkeit.
Beide trennt die Zeit von vier Jahren. Der Marke wurde ein „e“ entfernt. Der Stempel von Aurich bekam Sterne dazu. Aber die Menschen, die die Briefe in Händen hatten, waren sicher die gleichen geblieben.

Aurich1_vs
Aurich2_vs
Aurich1_rs
Aurich2_rs

47 Viererblock auf Brief nach Schweden

Briefen mit Viererblöcken der Nr. 47 sind ziemlich selten.
Das hat einen einfachen Grund.Die Postbeamten hatten die Anweisung die Frankatur mit höherwertigen Marken zusammenzustellen. Hier hätten z.B. 2 x 20 Pf. Marken verwendet werden müssen.Größere Einheiten findet man daher meist nur bei kleineren Postanstalten, wo hohe Werte nicht zur Verfügung standen bzw. wenn Briefe vom Absender frankiert eingeliefert wurde.
47 viererblock_kl

 

 

10 Pfennig Krone Adler und 2 Mark Reichspost

15.12.13
Die Farben der 47 hinzugefügt.
Es fehlen noch die UV Farben und die Beschreibungen.
aa01

 

30.11.13 – Plattenfehler  hinzugefügt
Matritzenfehler

25.11.13 – Besonderheiten hinzugefügt
37cZw

25.11.13 – 37 b Bilder hinzugefügt
b_003

24.11.13 – 37 a Bilder hinzugefügt
a002

Mein neues Projekt.
Die Farben und Plattenfehler der Mi. 37 und 47.
Hierzu werde ich Bilder der Tageslicht- und UV-Farben in den entprechenden
Seiten einstellen.
Alle Marken sind entsprechen geprüft.

 

Bücherbestellzettel zum Portosparen

Bücherzettel in Postkartenform, auf deren Rückseite die bestellten Werke durch Ausfüllung eines Vordrucks handschriftlich bezeichnet wurden, waren zur Beförderung zur Drucksachentaxe zugelassen. Grundsätzlich waren bei Bücherzetteln im Gegensatz zu Drucksachen handschriftliche Eintragungen nicht ausgeschlossen.
„§15 XV des Post-Reglement von 1871 :
Bei den Bücherzetteln ist die Vorderseite nur für die Adresse be­stimmt; auf der Rückseite ist die handschriftliche Eintragung des Wer­kes etc. (Bücher, Zeitschriften, Bilder und Musikalien), sowie das Durchstreichen oder Unterstreichen der Vordrucke gestattet.“
Der gezeigte Bestellzettel entspricht nicht diesen Vorgaben.
Hier werden 12 Dutzend = 144 Flaschen Kölnisch Wasser zum Gesamtpreis von 75 Mark bestellt. Kölnisch Wasser ist in den Bestimmungen eindeutig nicht erwähnt.
Nach dem Motto „Kleinvieh macht auch Mist“ wurde hier 2 Pfennig Porto gespart.
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Klaucke Stempel Typ 53 Essen R.B. Düsseldorf

Nicht alle Klauckestempel sind rund.
Wenn mehr Text unterzubringen war, wurden auch Kastenstempel
hergestellt. Ein Beispiel ist der Typ 53 (H12,5 b 39,7 mm, Schrifthöhe 2,5/2,1 mm)
Es gibt nur zwei Kastenstempel in Antiqua-Schrift. Typisch für Klaucke Stempel ist die Schreibweise des Datums in Klaucke-Ziffern. Der Monat wurde in Grotesk-Buchstaben, genau wie bei den Klaucke Hufeisenstempeln geschrieben.
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Klaucke Stempel 138 – Solingen Typ I

Der gezeigte Stempel ist der im Michel Stempel Handbuch (Band 3) erwähnte Musterstempel mit gebogener Urzeitangabe.
Julius Klaucke wurde im Vertrag mit dem Kaiserlichen General Postamt in Berlin dazu verpflichtet einen Musterstempel beim Postamt in Solingen zu hinterlegen.
(Klaucke lebte und arbeitete in Solingen).
Der Vertragstext sagt dazu folgendes.
„Die zu liefernden Briefaufgabestempel müssen diesem Probestempel bezüglich der Form, der Größe, der Zusammensetzung, der Beschaffenheit und Güte des Materials genau entsprechen.“
Der Stempel wurde im Jahr 1877 wenige Wochen eingesetz.
(Laut Handbuch vom 18.02. – 05.04.1877).
Danach verschwand er für Jahre von der Bildfläche und taucht im Jahr 1882 mit jetzt geradliniger Tageszeitangabe wieder auf.

Abschläge der ersten Verwendungszeit sind sehr selten.
Meine Karte fand ich in einem Posten – 20 Karten für 10 Euro.
Eigentlich hatte ich einen anderen Klaucke darin entdeckt, den ich haben wollte.
Den gezeigten erkannte ich erst später.
Solingen

Taxmarken der Schweiz auf Krone Adler

Diese Karte stammt aus eine ebay Sofortkauf.  9,99 € fand ich durchaus in Ordnung.

Der Absender wußte scheinbar nicht, das Karten in die Schweiz 10 Pf. Auslandsgebühr kosten.
Sein Fehler wurde von den Schweizer Postbeamten natürlich sofort bemerkt und dem Empfänger wurde das mit 2 Portomarken und einem schönen „T“ auch deutlich gemacht.
5 Rappen für die Auslandspostkarte dazu 10 Rappen Strafe.
Der Empfänger hat es sicherlich zähneknischend bezahlt.

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Reichspostdampfer König 20.03.1899 in Neapel auf Karte mit Stempel Ost – Afrikanische Hauptlinie

Bei Ebay war nur die Anschriftenseite dieser Karte zu sehen. Beschreibung
„Dt. Reich, Nr. 47 auf Karte mit Sonderstempel“. Das lockt außer Krone Adler Sammlern natürlich niemanden hinter dem Ofen hervor. So blieb auch der Endpreis mit 5,60 € + 0,60 € Porto durchaus im Rahmen.
Der Stempel ist leider nicht besonders gut abgeschlagen. Interessant wurde die Karte, als ich sie umdrehte. Mit so einer schönen Ansicht habe ich dann doch nicht gerechnet.

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Sonderstempel zur Eröffnung des Kaiser-Wilhelm-Kanals (heute Nord-Ostsee-Kanal) 1895

Schöne Stempel kann man immer wieder entdecken. Zum Beispiel die folgenden.
Zur Eröffnung des Kaiser-Wilhelm-Kanals (heute Nord-Ostsee-Kanal) wurden im Jahre 1895
4 Sonderstempel verausgabt.
Das waren Kiel-Marine-Akademie vom 11. bis 29. Juni.
Kiel-Bellevue vom 15. bis 24. Juni.
Kiel-Holtenau vom 17. bis 22. Juni und
Brunsbütteler Schleuse vom 23. bis 27. Juni.
Hier ein paar Abschläge aus meiner Sammlung.
47Kiel01 47kiel04 47kiel03 47kiel02

47 Fehlerhäufung 9 mit CP 136b

Alte Sammlungen immer wieder für Überraschungen gut. Der Vorbesitzer hat bestimmt nie etwas von Fehlerhäufung auf Nr. 47 gehört. Ansonsten hätte er dieser Marke bestimmt einen Ehrenplatz im Album zukommen lassen. So musste sie ewigkeiten inmitten 10 Pf. Massenware auf ihre Entdeckung warten. Ich habe hier wieder auf das Markieren der Fehler verzichtet, weil man auch ungeschult auf die Fehler stößt.
Viel Spaß beim Entdecken.

47fh1

Bayern Mi 9 mit Plattenfehler III

Solche Plattenfehler wären in der heutigen Zeit nahezu undenkbar. Vor fast 150 Jahren, als sich kaum einer für Briefmarken interessierte, war die Funktionalität weiterhin gegeben, auch wenn ein ordentlicher Kratzer das Markenbild zeichnete wurde mit der Platte weitergedruckt.
Daher ist dieser Plattenfehler nicht selten. Nett anzusehen ist er allemal.
9PFIII

 

 

da hat sich doch eine 141 I im Bündel versteckt

Bündelware durchsehen macht Spaß.
Und manchmal hat derjenige, der das Bündel geschnürt hat auch noch etwas
übersehen. Hier eine 141 I aus einem 100er Bündel gefischt.
Diese Marke wurde von den alten zweifarbigen Platten gedruckt.
Normalwerweise ist nur das Kreuz der Krone sehr undeutlich.
Wenn noch eine Passerverschiebung wie hier dazukommt, dann ist der Fall
klar.
148I

 

 

Aufdruckfehler auf Danzig 21

300 Briefstücke aus Nachlaßfür 5 Euro bei ebay. Klang nicht schlecht.
Das Los ist noch viel interessanter, als die Beschreibung erahnen ließ.
Diesen Aufdruckfehler hätte ich dann  fast übersehen.
Danzig Mi. 21 mit Aufdruckfehler I. Das „a“ in Danzig auf der rechten Marke
hat in der Mitte einen Querstrich. Demzufolge kann man  mit etwas Fantasie
„Denzig“ lesen.
Denzig

 

 

 

 

 

Aptierter Stempel von München

Die Post in München hatte nach dem zweiten Weltkrieg ein ganz besonderes Problem.
In den Poststempeln prangte der Slogan „Hauptstadt der Bewegung“ sowie ein Hakenkreuz.
Da neue Stempel zu dieser Zeit schwierig zu beschaffen waren, behalf man sich damit,
den unerwünschten Text zu entfernen. Diese Stempel sind aufgrund ihrer Leere sehr auffällig. Sie wurden zum Teil noch bis in die 50er Jahre verwendet.

Muench_apt_kl

 

47 „H“ defekt, nicht im Handbuch

Diese 47 zeigt ein „H“, bei dem rechts oben die Hälfte fehlt. Im Handbuch habe ich den Fehler nicht gefunden. Vielleicht eine einfache Butzenauflage. Vielleicht finden sich aber noch Vergleichsstücke. Wurde an die Arge weitergeleitet.

47H_def

Fehlerhäufung 22 mit bis zu 34 Fehlern

Mein neuester Fund.

Fehlerhäufung FH22 mit bis zu 34 Fehlern.
Wertet im Arge Katalog 60 Punkte.
E-beschädigt
H-beschädigt
T-gebrochen
O-eingekerbt
P von Pf rechts rechts und unten beschädigt
fehlende Blattschraffuren
Kreis um Adler mehrfach beschädigt
rechte Randlinie abweichend bzw. beschädigt
u.s.w. …u.s.w.

47FH

 

Marineschiffspost SMS Geier 1898 auf Krone Adler

In Ebaylosen findet man so manch interessantes Stück. Dieses Briefstück z.B. zeigt den Stempel KAI. DEUTSCHE MARINE SCHIFFSPOST No 36. Datum 04.__.1898. Der Monat ist leider nicht recht zu entziffern (4,7 ?). Wenn man im Internet sucht, kommt man darauf, das der Stempel im Jahr 1898 von der SMS Geier geführt wurde.

Bei wikipedia findet man dazu folgendes.

„Am 9. Dezember 1897 trat der am 1. in Dienst gestellte Kreuzer in Kiel eine Reise nach Haiti an, da die Marine den Einsatz eines aktiven Kriegsschiffes in Westindien zum Schutz deutscher Bürger und wirtschaftlicher Interessen für geboten hielt und das erst dafür vorsehene Panzerschiff Oldenburg nicht hinreichend seetüchtig erschien. Am 3. Januar 1898 traf die Geier im damals dänischen Saint Thomas ein, als die Schulschiffe Charlotte und Stein die Lage in Haiti schon beruhigt hatten. Die Geier besuchte darauf Santiago de Cuba, Venezuela (La Guaira und Puerto Cabello) und Port of Spain (24. März bis 6. April), wo sie den Befehl zum Besuch von Brasilien und Argentinien erhielt. Beim Ausbruch des Spanisch-Amerikanischen Kriegs hatte sie schon Pernambuco besucht und befand sich in Bahia. Von dort musste sie zur Beobachtung der Kriegshandlung und zur Wahrung deutscher Interessen ins Kriegsgebiet zurückkehren. Sie half mit US-amerikanischer Billigung bei der Evakuierung ausländischer Zivilisten aus Havanna, Kuba. Sie besuchte dann Vera Cruz, Mexiko, und nach Kriegsende elf Tage New Orleans.“

Schiffspost

 

meine erste 47aa

Auch wieder aus einem ebay Lot. Ich hoffe ich liege hier richtig mit einer 47aa.
Eine der abgebildeten Marken ist  geprüft „Petry“. Wer herausfindet, welche es ist kann mir ja eine kurze Mail schicken.
47aa_
47aa_1

 

Was man in ebay Massenware so finden kann

Diese beiden Schätzchen waren in einem 7 Euro ebay Lot versteckt.
Hmmm.. wird so mancher denken. Was ist daran so besonderes ?
Diese beiden Stempel sind sogenannte „Klaucke Stempel“.
Insgesamt gibt es davon 161 verschiedene. Es gibt sogar einen
eigenen Michel-Katalog zum Thema.
Die Klaucke Stempel  kann man an der waagerechten Uhrzeitleiste
erkennen. Auch die Schrift und die Sterne sind besonders.
Erstaunlich, was alles gesammelt wird.
Calbe Klaucke klein
70 Punkte auf Briefstück

Schönebeck Klaucke klein
50 Punkte auf Briefstück

 

 

 

47 defekte 1

 

 

47_1defekt

47_1defekt_1

Die Marke fällt eigentlich kaum auf. Das bisschen Farbe ist sicher beim waschen verlorengegangen. Weit gefehlt. Das ist ein schöner Plattenfehler, der dazu nicht häufig ist. Sicher wurde der Schaden rasch bemerkt und die Platte ausgebessert.

 

47 PF VI

Solch einen PF VI in Massenware zu finden ist echtes Glück. Wie viele unentdeckte Marken dieser Art wird es wohl noch geben ?

47VI

 

 

Deutsches Reich 43 PF IV

Beim Durchsehen meiner Doubletten habe ich eine 43 mit Plattenfehler IV
entdeckt und möchte sie hier vorstellen. Das erste „N“ in „Pfennig“ deutlich
durchbrochen. Dieser Plattenfehler kommt zwischen 1880 – 89 auf mehreren
Feldern der Druckplatten vor. Er ist nicht besonders selten aber recht
gut zu sehen.

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